Jugendfußball neu gedacht.
Gewaltprävention.
Selbstbehauptung.
Teamkultur.
Training mit Haltung.
Warum hören so viele Jungen mit dem Fußball auf – obwohl sie ihn lieben?
Kick and Grow hilft Trainer:innen und Vereinen, den Drop-out im Jugendfußball zu verhindern und Fußball wieder zu einem Ort zu machen, an dem Kinder wachsen.
Im Jugendfußball verlieren Vereine bis zur A-Jugend rund 80 % ihrer Spieler. Viele Kinder beginnen voller Begeisterung mit dem Fußball – doch im Laufe der Jahre hören immer mehr auf.
Der Deutsche Fußball-Bund reagiert mit neuen Spielformen und modernen Trainingsmethoden. Doch eine entscheidende Frage bleibt:
Warum verlieren so viele Kinder die Freude an einem Sport, den sie einmal geliebt haben?
Jungen wachsen heute in einer Welt auf, die schneller, lauter und leistungsorientierter ist als früher. Viele erleben früh Bewertung, Druck und Vergleiche. Manche verlieren dabei Vertrauen in sich selbst und die Freude am Spiel.
Gerade deshalb können Trainer:innen und Vereine einen entscheidenden Unterschied machen.
Mit der richtigen Haltung, Trainingskultur und Beziehung zu den Spielern kann Fußball zu einem Ort werden, an dem Kinder wachsen, Selbstvertrauen entwickeln und sich zugehörig fühlen.
Denn Fußball kann mehr sein als Technik und Taktik.
Fußball kann Halt geben.
Jungen müssen lernen, mit ihrer Kraft umzugehen
Viele Jungen kommunizieren einen großen Teil ihrer Gefühle und Konflikte über die körperliche Ebene.
Kick and Grow unterstützt Schulen dabei, Kindern zu zeigen, wie sie ihre Energie, Konflikte und Emotionen konstruktiv steuern können. Raufen und Rangeln gehört für viele Kinder zur Entwicklung dazu. Es hilft dabei, Resilienz aufzubauen, die eigenen Kräfte einzuschätzen und soziale Grenzen zu verstehen.
Doch ohne Begleitung kann aus einer harmlosen Rangelei schnell echte Gewalt entstehen. Jungen müssen erst lernen, mit ihrer Kraft, Energie und Aggression konstruktiv umzugehen.
Genau hier setzt Kick and Grow an.
Im Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungstraining erleben Jungen ganz praktisch, was Fairness, Respekt und Selbstkontrolle bedeuten.
Durch bewegungsorientierte Übungen, klare Regeln und gemeinsames Reflektieren lernen sie, ihre Energie positiv zu nutzen und Konflikte besser zu lösen.
Das Training richtet sich an Schulen, Lehrkräfte und Sozialpädagogen, die Gewaltprävention im Schulalltag wirksam stärken möchten.
Denn nachhaltige Gewaltprävention in der Schule beginnt dort, wo Kinder lernen, sich selbst und andere zu respektieren.
